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Unser Weg zurück von Dyrhólaey und Reynisfjara führte uns auf der Ringstraße zunächst zum Skógarfoss, dann zum Seljalandsfoss. Ich hatte ja vor einer Weile angkündigt, davon Fotos zu zeigen, weil letztes mal so schlechtes Wetter war. Das hier ist der sehr bekannte und sehr beeindruckende Skógafoss. Er ist 60 Meter hoch und 25 Meter breit.
Und so sieht er in Bewegung aus und hört sich so an:
Youtube-Ganz in der Nähe gibt es im Ort Skógar ein kleines Freilichtmuseum, in dem so eine typische isländische grasgedecktes Häusergruppe zu sehen ist. Ich würde mir wünschen, dass auch Ferienhäuser und ähnliches öfter in dieser Art gebaut würden -
Hier eine Innenaufnahme aus dem Haus.
Viel Platz war nicht darin. Das Haus ist -
Und jemand hat sich die Mühe gemacht, im Freilichtmuseum auch noch Minihäuser in diesem Stil zu bauen, vielleicht für die Elfen :-
Warum die Schafknochen davor liegen weiß ich nicht. Früher haben die Kinder hier aber mit Schafknochen gespielt, vielleicht deshalb.Nach dieser Kultureinlage ging es weiter, diesmal wieder Natur. Der Seljalandsfoss, auch sehr bekannt. Der ist sogar 66 Meter hoch, aber schmaler. Man kann hinter dem fallenden Wasser entlanglaufen. Volker hat das gemacht und war hinterher etwas nasser.
Sehr dicht dabei gibt es noch einen weiteren sehr hübschen Wasserfall, der merkwürdigerweise recht wenig bekannt ist. Den werden wir auch noch besuchen, aber an diesem Tag mit so vielen Eindrücken sind wir erst mal wieder zum Haus gefahren.
Nachdem wir das tolle Erlebnis hatten, die Papageientaucher bei Dyrhólaey zu beobachten, ging es weiter ostwärts nach Reynisfjara.
Dort ist ein schwarzer Strand, auf den das Meer mit gefährlicher Unterströmung brandet. Aber wenn man nicht direkt an oder in das Wasser geht, ist er einfach nur schön. Und sobald die Sonne ein bisschen scheint auch warm.
Ich habe dort ganz in Ruhe Steine gesammelt, sie sind fast alle flach und vom Meer rundpoliert.
Und wieder in "unserem" Haus angekommen habe ich aus einigen von ihnen Anhänger gemacht, indem ich sie in Schiffchenspitze (Occhi) gefasst habe.Der Strand von Reynisfjara hat aber noch mehr zu bieten: imponierende und sehr beeindruckende Basaltformationen, die wir ausgiebig bestaunt haben.
Dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht, der weitere Schönheiten bot, Fortsetzung folgt.
Bizarre Felsformationen und ein Vogelparadies, das ist Dyrhólaey. Dyrhólaey heißt übersetzt Türlochinsel und hier die Begründung dafür:Die Felsformationen sind schon sehr bemerkenswert, hier ein weiteres Bild.
Aber am schönsten ist es, dort die Papageientaucher zu beobachten. Bei unserem Besuch vor ein paar Tagen hatten wir das Glück, viele zu sehen. Diesen kleinen Poser hier zum Beispiel:Oder diese beiden, keine Ahnung, ob sie grade was wichtiges besprechen, knutschen, streiten oder ganz was anderes tun:
Dieser kleine Kerl sieht aus als wollte er jetzt aber gleich mal zu gaaaaanz großen Taten aufbrechen.
Und dieser hier ist schon auf großem Flug.
Sie sind wirklich putzig anzusehen. Als wir da waren, waren sie beim Nester bauen und vielleicht beim Brüten. Wir sahen mehrere mit Nistmaterial im Schnabel.
Sie hatten jedenfalls noch keine Jungen, sonst hätten sie auch den Schnabel öfter voll Sandaale gehabt, um die Jungen zu füttern.
Wir sind ganz optimistisch dass wir dort oder an anderen Stellen Islands noch mal Papageientaucher sehen und sie dann vielleicht dabei sind, ihre Jungen zu füttern.
Das zweite Ziel unseres Ausflugs war das Geothermalgebiet Krýsuvík. Da blubbert es und kocht es und dampft es heftig. Vor einigen Jahren hatten sie hier mal die Idee, das Gebiet energetisch zu nutzen und haben gebohrt um die Energie zu erschließen. Aber ein paar Jahre später gab es eine heftige Explosion, zu unkalkulierbar das ganze, jetzt findet so eine Nutzung hier nicht mehr statt.
Auch hier ist alles wieder bizarr bunt, total unwirklich irgendwie.
Die Farben kommen auf dem Foto nicht recht raus, aber die graublaue Fläche auf dem kleinen Felsen im Vordergrund ist SEHR blau, wirklich.
Dieses Schlammloch blubberte kräftig vor sich hin.
Weil das Bild allein noch keinen wirklichen Eindruck gibt, haben wir ein kleines Video aufgenommen, das gibt es hier auf Youtube.
Und hier noch ein Video mit Zisch und Dampf: Youtube
Vor ein paar Tagen haben wir mit meinen Eltern, die zu Besuch waren, einen Ausflug auf die Halbinsel Reykjanes gemacht.
Das ist eine geologisch sehr aktive heiße Zone. Die Grabenbruchzone des mittelatlantischen Rückens verläuft dort und so hat man die Möglichkeit, spannende Phänomene zu sehen, zu hören und zu riechen.
Zuerst haben wir das Gebiet Gunnuhver besucht, sehr bunt, sehr dampfend, sehr -Der See im Hintergrund ist sehr blau, weil dort Kieselgur im Wasser ist.
Die gelösten Minerale und Verbindungen schlagen sich als farbige Ablagerungen nieder. So kann man dort graue, rosafarbene, grellgelbe Stellen finden.
Danach haben wir erst mal in einer bizarren Mondlandschaft Picknick gemacht. Stühle raus für die Eltern, wir haben uns natürliche Sitzplätze gesucht. Und leckeren Kartoffelsalat nach Mutters Art gegessen mit Würstchen.
Die Aussicht war übrigens klasse und das Wetter an diesem Tag sowieso: