Färöer - Volkers und Tinas Reiseblog - Reisewut

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Strandglas, Nationalhymne und mehr

Herausgegeben von Tina in Färöer · 10/5/2015 13:44:13
Tags: Island2015Färöer

Am der Küste von Tórshavn gibt es eine kleine Bucht, in der zwischen den Strandkieseln auch Strandglas zu finden ist. Ich habe fleißig gesammelt. und noch ein paar Sachen mitgenommen, Steine, Napfschnecken, Muschelteile. Mal sehen zu was ich die mal verarbeiten werde, Schmuck-Rohmaterial:











So sieht Tórshavn im Panorama aus. Ungefähr da, wo der grüne Pfeil ist, ist unser Apartment.


















Wer Lust hat, kann sich hier mal die Nationalhymne der Färöer anhören. Oft sind Nationalhymnen ja sehr militant, diese hier nicht:

Youtube-Video Färöer-Hymne

Und vor drei Tagen waren wir ja im historischen Museum und Volker hatte über die mündliche Geschichtsüberlieferung geschrieben. Heute habe ich das Video zum Färöischen Ringtanz und dieser Art der Geschichtsweitergabe auf Youtube gefunden, mit den färöischen Texten der Strophen und englischer Übersetzung. Da könnt Ihr dann auch mal färöisch hören. Wenn man das Video anhält und sich in Ruhe Original und Übersetzung anschaut, kann man sich durchaus ein paar Worte zusammenreimen:

Youtube-Video Ringtanz



Ausflüge mit Landschaft und mehr

Herausgegeben von Volker in Färöer · 9/5/2015 20:56:15
Tags: Island2015Färöer

Die letzten Tage waren wir wieder etwas mit dem Wagen unterwegs. Einmal waren wir ganz im Westen auf Vágar. Diese Insel ist mit einem Unterwassertunnel mit der Hauptinsel verbunden, so man von Hauptinsel reden mag, für den man auch Maut zahlen muss. Wir sind ganz bis nach Gásadalur gefahren, das ist der letzte auf den Färöer angeschlossene Ort, der 2006 einen einspurigen Tunnel bekommen hat. Ich finde aber den Wasserfall mit der Aussicht viel bemerkenswerter.




Auch hat man eine gute Aussicht
auf Mykines, nicht zu verwechseln mit Griechischen Liegenschaften, was auch eine Reise wert sein soll. Das haben wir nicht überprüft, es sieht jedenfalls märchenhaft aus.













Auf Tindhólmur soll der Sage nach einmal eine Familie gewohnt haben. Doch eines Tages habe ein Adler das Baby mit sich genommen und auf seinen Horst an die Spitze der Schäre, auf den Arnatindur, getragen. Bis die Mutter den Horst erreicht hatte, hatte der Adler das Kind schon getötet und ihm seine Augen ausgehackt. Seit der Zeit hat nie wieder jemand auf Tindhólmur gelebt und keiner hat den Arnatindur bestiegen. Naja, so geht die Saga, sieht jedenfalls beeindruckend aus.




Wir sind dann heute noch in Saksun gewesen, einem Ort, der am Ende der Welt zu liegen scheint. Die Zeit läuft hier jedenfalls anders und man hat das Gefühl, dass bald ein Langboot in den Fjord läuft. Wie immer eine grandiose Kulisse.



Einen kleinen Ausflug haben wir noch nach Tórshavn gemacht: Tag des Fisches - da bekommt man umsonst Fischgerichte - es war aber so voll, es gibt ja was umsonst, dass wir keine Lust auf das Anstehen hatten. Witzig war nur - wie ist das Auto auf diesen Parkplatz gekommen?












Zum Schluss noch ein schönes Panoramabild:




Pläne sind eben nur Pläne

Herausgegeben von Volker in Färöer · 7/5/2015 20:56:10
Tags: Island2015Färöer

Heute war schlechtes Wetter angesagt - also haben wir erstmal nichts aufregendes geplant. Wir wollten die Festung von Tórshavn anschauen, das Nordic House, das Historische Museum und ins Café Natur.

Nun ja, so ein Plan ist eben ein Plan. Und gültig bis er umgeworfen wurde. Die Festung - ja haben wir angesehen, war unspektakulär. Als wir bei dem kleinen Leuchturm waren kam die Norröna angedampft und war viel interessanter als der Hügel mit den alten Kanonen. Mit diesem Schiff sind wir von Hirtshals hergefahren.









Danach ging es zum Nordic House
- naja, wenn nicht gerade ein Konzert stattfindet dann Konferenzen - diesmal von Statoil über das Bohren in Vulkangestein?!?
Jedenfalls hat es eine tolle Aussicht über den Parkplatz
(Hej Heidi, här är det trevligt utsikt på parkeringsplatsen)!









Dann ging es in das Historische Museum - eigentlich sehr interessant - allerdings war der Beitrag über die singende Geschichtsüberlieferung am interessantesten - wir haben da ein Video angesehen, zufällig waren ältere Färöer da und die fingen an die Lieder, in denen die Sagas traditionell überfliefert werden, mitzusingen. Das war sehr bewegend wie lebendig hier Tradition ist, denn das waren normale Besucher, keine Animateure. Nachdem wir dann noch Färörischen Humor bewundert haben (was macht eine Rolle Klopapier mitten in den Exponaten?) ging es - ...









... nicht ins Café Natur - sondern an den Strand. Das Wetter war aufgeklart und hier sollte es die eine oder andere Scholle geben.

Nach gut zwei Stunden waren zwei Schollen und drei Flundern gelandet und das Abendbrot stand fest.

Genug für heute.
















Tagesausflug bei Sch...wetter

Herausgegeben von Tina in Färöer · 6/5/2015 22:40:46
Tags: Island2015Färöer

Frisch nach dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung" ließen wir uns nicht schrecken, fuhren trotzdem los, und lernten: "Es gibt schlechtes Wetter".

Schnee, auf den Bergen zu Eis gefrierender Schneematsch, Sturmböen, nasskalt natürlich.

Und wer sagt eigentlich, dass Wasser nicht nach oben fließen kann? Auf dem rechten Bild ist zu sehen, wie ein Wasserfall wegen des Windes hoch- statt runterfließt.



Wäre das Wetter schöner gewesen, hätte dieser kleine Fischerhafen in Leirvik sicher wirklich hübsch ausgesehen. So bin ich mal lieber im Auto geblieben, während mein todesmutiger Göttergatte ein paaar mal seine Angel von der hafenkante aus ausgeworfen hat. Ohne Erfolg, aber er hat es zumindest versucht bei plus ein Grad, frontalem Wind in geschätzter Stärke 8 und Schnee. Aber nur ein paar mal.




Impressionen von den Färöern

Herausgegeben von Tina in Färöer · 5/5/2015 21:25:29
Tags: Island2015Färöer

Das sind Risin und Kellingin. Als die Trolle auf Island keine Nahrung mehr fanden, zogen sie aus und Risin und Kellingin - der Riese und das Weib - fanden die Färöer, wo es Nahrung gab. Sie wollten die Färöer nach Island herüberziehen, aber über dei anstrengende Arbeit merkten sie nicht, wie die Zeit verging - und als die Sonne auf sie schien versteinerten sie und stehen heute noch da. So geht die Sage über die beiden Steinsäulen vor der Nordküste Eysturoys.








Auf unserem heutigen Ausflug war das Wetter zwar längst nicht immer schön, die Eindrücke aber schon. Die Inseln heißen nicht umsonst Färöer - nämlich Schafinseln - an jeder möglichen und unmöglichen Stelle laufen Schafe herum. Zur Zeit haben sie alle Lämmer. Das auf diesem Bild war wohl erst ein paar Stunden alt, die Nachgeburt war noch bei der Mutter zu sehen.

Der Wasserfall ist der größte auf den Färöern, er heißt Fossa, was einfach Wasserfall heißt. Ist ja mal ne Aussage, der Name.

Immer wieder interessant sind die Küstenformationen, die von eiszeitlichen Gletschern, Wind, Wasserläufen und Wellen so geschaffen werden. Unten links bei Tjørnuvik. Da hat Volker dann auch seine Angel ausgeworfen, heute aber ohne Erfolg.



Dann waren wir noch in Kirkjubøur. Von 1111 bis 1538 war hier der Bischofssitz des Bistums Färöer. Unten der alte Wikingerhof und ein Blick hinein, es ist das älteste bewohnte Holzhaus Europas. Der Ort Kirkjubøur hat 75 Einwohner und man gibt sich viel Mühe, den Charme der alten Häuser zu erhalten.




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