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Heute war schlechtes Wetter angesagt -
Nun ja, so ein Plan ist eben ein Plan. Und gültig bis er umgeworfen wurde. Die Festung -
Danach ging es zum Nordic House -
Jedenfalls hat es eine tolle Aussicht über den Parkplatz
(Hej Heidi, här är det trevligt utsikt på parkeringsplatsen)!Dann ging es in das Historische Museum -
... nicht ins Café Natur -
Nach gut zwei Stunden waren zwei Schollen und drei Flundern gelandet und das Abendbrot stand fest.
Genug für heute.
Frisch nach dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung" ließen wir uns nicht schrecken, fuhren trotzdem los, und lernten: "Es gibt schlechtes Wetter".
Schnee, auf den Bergen zu Eis gefrierender Schneematsch, Sturmböen, nasskalt natürlich.
Und wer sagt eigentlich, dass Wasser nicht nach oben fließen kann? Auf dem rechten Bild ist zu sehen, wie ein Wasserfall wegen des Windes hoch-
Wäre das Wetter schöner gewesen, hätte dieser kleine Fischerhafen in Leirvik sicher wirklich hübsch ausgesehen. So bin ich mal lieber im Auto geblieben, während mein todesmutiger Göttergatte ein paaar mal seine Angel von der hafenkante aus ausgeworfen hat. Ohne Erfolg, aber er hat es zumindest versucht bei plus ein Grad, frontalem Wind in geschätzter Stärke 8 und Schnee. Aber nur ein paar mal.
Das sind Risin und Kellingin. Als die Trolle auf Island keine Nahrung mehr fanden, zogen sie aus und Risin und Kellingin -
Auf unserem heutigen Ausflug war das Wetter zwar längst nicht immer schön, die Eindrücke aber schon. Die Inseln heißen nicht umsonst Färöer -
Der Wasserfall ist der größte auf den Färöern, er heißt Fossa, was einfach Wasserfall heißt. Ist ja mal ne Aussage, der Name.
Immer wieder interessant sind die Küstenformationen, die von eiszeitlichen Gletschern, Wind, Wasserläufen und Wellen so geschaffen werden. Unten links bei Tjørnuvik. Da hat Volker dann auch seine Angel ausgeworfen, heute aber ohne Erfolg.
Dann waren wir noch in Kirkjubøur. Von 1111 bis 1538 war hier der Bischofssitz des Bistums Färöer. Unten der alte Wikingerhof und ein Blick hinein, es ist das älteste bewohnte Holzhaus Europas. Der Ort Kirkjubøur hat 75 Einwohner und man gibt sich viel Mühe, den Charme der alten Häuser zu erhalten.
Tinganes bedeutet übrigens Ting-
Heute hat hier die färöische Regierung ihren Sitz, in den Gebäuden rechts im Bild.
Auf der Halbinsel Tinganes stehen viele alte, dunkelrote Häuser mit Grasdächern. Verwinkelte Gassen aus Natursteinen - man fühlt sich ein paar hundert Jahre zurückversetzt. Es ist wirklich eine bezaubernde Ecke. wenn das Wetter schöner ist, sehen wir uns das sicher noch mal an.