Badekulturelle Ausflüge - Volkers und Tinas Reiseblog - Reisewut

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Badekulturelle Ausflüge

Herausgegeben von Volker in Zelten im Juli · 7/7/2015 20:57:51
Tags: Island2015DrangsnesKrossneslaug

Die Hotpots mit der schönsten Aussicht liegen wohl sicher in den Westfjorden. Hier wollten wir, nachdem wir ja soviel Kultur in Hvammstangi hatten, uns in die heißen Fluten stürzen und hemmungslos entspannen. Gesagt getan, nach nur einer relativ kurzen Fahrt von Hvammstangi nach Drangsnes fanden wir gleich an der Hauptsraße, wenn man es so nennen mag, den örtlichen öffentlichen Hotpot. Die Einwohner von Drangsnes sind so freundlich, den vorbeikommenden Menschen einen Hotpot direkt am Wasser zur Verfügung zu stellen.

Um genau zu sein sind es eigentlich drei kleine, die unterschiedliche Temperaturen haben. Bevor man die Pools entern kann muss man, wie in Island üblich unter die Dusche. Auf der anderen Straßenseite stehen dafür zwei Kabinen zur Verfügung. Also geduscht und rein - Aussicht inklusive, sowie natürlich beliebige Mitbader aus aller Herren Länder.

Die Aussicht ist allerdings wirklich klasse - wenn das Wetter mitspielt.





Danach haben wir uns im wesentlichen noch in unser Zelt geworfen - nach dem aufbauen natürlich - und ich habe mal eben Schweinefleisch süß-sauer gemacht. Irgendwas muss man ja essen.

Der Tag darauf war gekennzeichnet durch Huckel, Schlaglöcher, Nebel und noch mehr schlechte Westfjordstraßen. Wir sind früh los, da die Fahrerei schon einige Stunden erfordern würde.

Nach etwa zwei Stunden Gerüttel und spannenden Ausblicken erreichten wir die erste Etappe - Djúpavik.

Der morbide Charme einer verrottenden Fischfabrik zieht hier jedes Jahr mehr Besucher an. Es gibt dort jeden Sommer Ausstellungen, meist Fotos, und Events.

Hier machten wir Mittagspause, aßen eine nette Suppe und schauten uns die aktuelle Ausstellung an. Wer Spaß an alten Industrieanlagen hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Motive ohne Ende.

Man soll dort auch gut angeln können - dafür blieb aber keine Zeit. Die Uhr tickte und trieb uns weiter zu dem eigentlichen Ziel unserer Fahrt - Krossneslaug. Laut Reiseführer das einsamste Schwimmbecken Islands. Naja, auf jeden Fall liegt es am Ende der Welt - sonst war eigentlich viel los, wenn man bedenkt, dass man hier 100 km schlechte Schotterpiste fahren muss.









Und weil es auch so feucht war - es hat nicht geregnet, vielmehr waren die Wolken so tief das man durch feuchten Nebel fuhr . war das gute Auto am Ende der Fahrt auch total mit Matsch überzogen. Ich hatte so was immer als Unsinn abgetan. Jedenfalls war das Baden in Krossneslaug auch sehr nett - ein warmer Pool, tolle Aussicht (je nach Wetter).








Die Rückfahrt war war dann wieder lang - wir haben dann an einem Strand mit viel angeschwemmtem Holz Pause gemacht um nachher gerädert oder besser gerüttelt in den Schlafsack zu fallen.



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